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I:Hm/Fis Em/Hm Em A7 A7/D:
I: G D Em/A7 D
Em A7 A7/D:I
Hm Fis Em Hm
1. Wilde Gesellen vom Sturmwind durchweht,
Em A7 D
Fuersten in Lumpen und Loden,
Hm Fis Em Hm
Ziehn wir dahin bis das Herze uns steht,
Em A7 D
Ehrlos bis unter den Boden.
G D Em A D
Fidel Gewand in far - biger Pracht
Em A7 D
Trefft keinen Zeisig ihr bunter,
G D Em A7 D
Ob uns auch Speier und Spoetter verlacht,
Em A7 D
Uns geht die Sonne nicht unter.
2. Ziehn wir dahin durch Braus und durch Brand,
Klopfen bei Veit oder Velten.
Huldiges Herze und helfende Hand
Sind ja so selten, so selten.
Weiter uns wirbelnd auf staubiger Strass
Immer nur hurtig und munter;
Ob uns der eigene Bruder vergass,
Uns geht die Sonne nicht unter.
3. Aber da draussen am Wegesrand,
Dort bei dem Koenig der Dornen.
Klingen die Fiedeln ins weite Land,
Klagen dem Herrn unser Carmen.
Und der Gekroente sendet im Tau
Troestende Traenen herunter.
Fort geht die Fahrt durch den wilden Verhau,
Uns geht die Sonne nicht unter.
4. Bleibt auch dereinst das Herz uns stehn
Niemand wird Traenen uns weinen.
Leis wird der Sturmwind sein Klagelied wehn
Trueber die Sonne wird scheinen.
Aus ist ein Leben voll farbiger Pracht,
Zuegellos drueber und drunter.
Speier und Spoetter, ihr habt uns verlacht,
Uns geht die Sonne nicht unter.
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